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WB Stadtteilentwicklung am alten Güterbahnhof, Tübingen

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb

Das neue Stadtfeld in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt wird mit den Strategien des klassischen Städtebaus zu einem urbanen Quartier entwickelt. Die Einbindung in die heterogene Struktur der Umgebung erfolgt durch unterschiedliche Ausbildung der Ränder: Eine klare räumlichen Kante zur Bahn mit der Chance eines unverstellten Blicks auf den benachbarten Österberg bildet den nördlichen Raumabschluss. Mit der Aufnahme der räumlichen Verbindungen sowie des baulichen Maßstabs zum angrenzenden Stadtquartier an der Eisenbahnstraße wird das Quartier mit dem städtebaulichen Kontext im Süden verknüpft. 

Im Inneren bildet eine starke Freiraumachse mit einer abwechslungsreichen Abfolge von Straßen und Plätzen ein zentrales, grünes Rückgrat und prägt maßgeblich das Wohnumfeld. Die bestehende Güterhalle wird in diesen Freiraum integriert und erhält als Quartiershaus eine neue Funktion. Die übergeordneten Verknüpfungspunkte mit der Stadt werden durch besondere Gebäude markiert. Das Hotel bildet, trotz zurückgenommener Baumasse, einen prägnanten Brückenkopf und stärkt damit den Eingang zur inneren Stadt. Die zentrale Überquerung der Bahn zum Neckar schließt an wichtige räumliche Verbindungen an und wird ebenfalls baulich mit einem Hochpunkt markiert. 

Art
Städtebaulicher Realisierungswettbewer

Arealgröße
ca. 9 ha

Bearbeitungszeitraum
2011

Kooperation
Perspektiven von Johannes Petzl
ClubL94 Landschaftsarchitekten, Köln

Auslober
aurelis Real Estate GmbH & Co. KG
Region Mitte