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WBM Umfeld Neuer Steg / Alter Steg, Veitshöchheim

Betreuung Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW und VgV

Der Ludwig-Volk-Steg ist eine Fuß- und Radwegüberführung, die Veitshöchheim über den Main mit Margetshöchheim verbindet. Inzwischen weist der Steg einige Sicherheitsdefizite auf. Die Brückenpfeiler sowie der Überbau der Brücke sind anfahrgefährdet und halten gemäß der heutigen Vorschrift der Anpralllast einer möglichen Schiffsanfahrung nicht stand. Auch die Barrierefreiheit der Brücke ist nach den heutigen Anforderungen nicht mehr gewährleistet. Der alte Ludwig-Volk-Steg wird daher abgebrochen und ca. 600 m südlich ein neuer Steg gebaut.

In diesem Wettbewerb sollten die Freianlagen im Umfeld des rückgebauten Alten Stegs im Norden des Wettbewerbsgebiets und um den Neuen Steg im Süden geplant werden. Die Flächen um den ehemaligen sowie den neuen Brückenkopf sollen sich harmonisch in die Veitshöchheimer Mainlände einfügen. Funktionale und gestalterische Aspekte sollten gleichermaßen bedacht werden, um eine qualitätsvolle Integration von Wegeführung, Barrierefreiheit und Freizeitflächen sowie eine attraktive Aufenthaltsatmosphäre zu schaffen.

Für den nördlichen Bereich wurde ein ruhiger parkartiger Charakter der Frei­anlagen gewünscht, die den Einheimischen als Rückzugsort und Treffpunkt dienen. Der südliche Bereich wird als Endpunkt der Brücke neuer Ankunftsort und somit eine Visitenkarte für Veitshöchheim. Dieser Standort steht in engem Bezug zu den Mainfrankensälen und benötigt eine Vielzahl von Stellplätzen. Beide Bereiche sollen die optimale Erlebbarkeit des Mains mit der Hochwasserthematik vereinen und durch entsprechende Beleuchtungs-, Möblierungs- und  Materialkonzepte einen qualitätsvollen wie funktionalen Entwurf entwickeln.

Erwartet wurden Konzepte, die eine hohe und nach Teilbereichen differenzierte Aufenthaltsqualität schaffen. Dabei sollten auch funktionale Verknüpfungen und Wegeführungen für Fußgänger, Radfahrer und PKW berücksichtigt werden.

Im Vorfeld des Wettbewerbs wurden eine Nutzerwerkstatt und eine Gemeinderatswerkstatt mit allen Beteiligten durchgeführt, um die Anforderungen an die Freiflächengestaltung gemeinsam zusammenzutragen.

Es wurden ein 1. Preis sowie zwei 3. Preise vergeben. Die Ergebnisse und  Preisträger des Wettbewerbs sind auf competitionline einzusehen.

Verfahrensart
Wettbewerbsmanagement (WBM) für Freiraumplanerisch-städtebaulichen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013

Wettbewerbsgegenstand
Neugestaltung der Freianlagen am Mainufer in Veitshöchheim im Zusammenhang mit der Neuerrichtung einer Fußgängerbrücke

Größe Wettbewerbsgebiet
3 ha

Bearbeitungszeitraum
2018

Teilnehmer
10 Büros

Ausloberin
Gemeinde Veitshöchheim
Erwin-Vornberger-Platz 1
97209 Veitshöchheim
0931 9802 6
rathaus@veitshoechheim.de
www.veitshoechheim.de